Kindersitzerhöhung Test – Bei kleinen Mitfahrern Sicherheit groß schreiben

KindersitzerhöhungEine Kindersitzerhöhung schützt das Kind während der Fahrt im Auto sowie bei eventuellen Unfällen zuverlässig. Zudem hält es Kinder stets in einer geraden, stützenden Sitzposition.

In Deutschland ist die Verwendung einer Kindersitzerhöhung und eines Kindersitzes bis zum vollendeten 12. Lebensjahr Pflicht. Es ist gesetzlich vorgeschrieben, dass Kinder bis zur Vollendung des 12. Lebensjahrs bei der Autofahrt mit einer Kindersitzerhöhung oder einer geeigneten Rückhaltesicherung gesichert werden. Auch Kinder die Älter als 12 Jahre sind und eine Körpergröße unter 1,50 m besitzen, müssen laut Gesetz durch eine Sitzerhöhung gesichert werden.

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Prinzipiell gilt, dass eine Sitzerhöhung für Kinder ab einer Größe von 1,10 m zugelassen ist. Hierbei wird empfohlen darauf zu achten, dass die Erhöhung entweder Führungshörner oder eine Rückenlehne besitzt. Zudem muss vor jeder Fahrt im Auto sichergestellt werden, dass die Sicherheitsgurteinstellung auf die Körpergröße des Kindes optimal angepasst ist. Auf diese Weise kann festgestellt werden, ob der Gurt ordnungsgerecht angelegt ist und nicht auf Höhe des Halses verläuft.

Wie bei allen anderen Kindersitzen ist empfehlenswert, die Sitzerhöhung möglichst auf dem Rücksitz des Autos anzubringen. Des Weiteren sollte man beim Kauf unbedingt sicherstellen, dass die Sitzerhöhung diverse Prüfvorschriften und Sicherheitssiegel besitzt, wie beispielsweise das Kennzeichen „ECE-R 44“.

Ab welchen Alter dürfen Kinder eine Sitzerhöhung benutzen?

Kindersitzerhöhungen gehören in die gesetzlich vorgeschriebenen Gewichtsgruppen 2 und 3. Eine einfache Kindersitzerhöhung darf verwendet werden, sobald das Kind mindestens 15 kg wiegt. Es ist egal, ob man eine einfache Kindersitzerhöhung verwendet oder ein komplettes Sitzerhöhungssystem mit einer Rückenlehne – man muss immer einen Dreipunktsicherheitsgurt verwenden. Sitzerhöhungen dürfen niemals mit einem Beckengurt befestigt werden, da die volle Sicherheit bei einem Unfall oder Aufprall nie zu 100% gewährleistet werden kann.

Mädchen im AutoEinfache Kindersitzerhöhungen sind in den meisten Fällen nicht mit einem Seitenschutz ausgestattet und besitzen auch oftmals keine Führungen für den unteren Sicherheitsgurt. Zudem kann in den meisten Fällen auch kein diagonal laufender Gurt mithilfe einer integrierten Führung befestigt werden. Kritisch ist es, wenn das Kind beim Autofahren einschläft und aus dem oberen Gurt herausrutscht. Daher sind einfache Sitzerhöhungen für Kleinkinder ohne integrierte Rückenlehne zwar gesetzlich zugelassen, allerdings weniger empfehlenswert.

Wenn man Sitzerhöhungen für Kleinkinder benutzen möchte, sollte man ein Produkt erwerben, welches mit seitlich ausgeprägten Führungshörnern versehen ist. Auf diese Weise kann stets garantiert werden, dass die Sitzerhöhung nicht beim Fahren mit dem Auto aus Versehen wegrutscht.

Trotz einer Kindersitzerhöhung kann es passieren, dass der Schultergurt des Autos viel zu nah am Hals des Kindes liegt. Daher muss man vor jeder Autofahrt prüfen, dass der untere Gurt auf den Oberschenkeln oder im Bereich des Beckens verläuft und der obere Gurt korrekt über den Schultern des Kindes verläuft.

Empfehlenswert ist es generell eine Sitzerhöhung zu wählen, die mit einer Rückenlehne ausgestattet ist. Erst, wenn das Kind nicht mehr von der Größe und dem Gewicht herein in das System der Lehne und des Sitzes passt, sollte man sich ein reines Sitzkissen als Sitzerhöhung anschaffen.

Sitzerhöhungen unterscheidet man in 3 Kategorien:

Einfache Sitzerhöhungen/ Sitzkissen

Junge im AutositzEinfache Sitzerhöhungen sind im Endeffekt nichts anderes, als ein erhöhtes, stabiles Sitzkissen. Sie besitzen weder Seitenschutz noch verfügen sie über Führungen zur Arretierung des oberen und unteren Sicherheitsgurts. Einfache Kindersitzerhöhungen neigen dazu, schnell zu verrutschen, wodurch es durchaus auch möglich ist, dass sich das Kind verletzt.

Der korrekte Verlauf des Schultergurts ist allein vom Auto und dessen Gurt-Geometrie abhängig. Einfache Sitzerhöhungen sind zwar gesetzlich zugelassen, aber nur in Ausnahmefällen zu empfehlen.

Sitzerhöhungen mit Führung für den Dreipunktgurt

Durch dieses Sitzerhöhungssystem wird optimal verhindert, dass der Po des Kindes nach vorne wegrutscht. Allerdings ist dieser Sitz nicht mit einem Seitenschutz oder einer Führung für den oberen Sicherheitsgurt versehen und daher nur für Kinder ab einem Alter von 8 bis 10 Jahren zu empfehlen.

Sitzerhöhungen mit mitwachsender, höhenverstellbarer Rückenlehne

Diese Kindersitzerhöhung erfreut sich großer Beliebtheit. Ein Grund ist, dass dieses System eine Führung für den Diagonalgurt bietet. Zudem wird das Kind in diesem System vor Seitenaufprällen optimal geschützt. Wenn das Kind beim Autofahren einschlafen sollte, wird der Kopf stützend an der höhenverstellbaren Lehne gehalten.

In diesem Zusammenhang sollte man wissen, dass eine Sitzerhöhung für Kinder nicht mit einem Beckengurt zusammen verwendet werden kann. Auch keine Modelle, die mit einer höhenverstellbaren, mitwachsenden Lehne versehen sind. Eine Sitzerhöhung darf man nur mit einem Dreipunktsicherheitsgurt zusammen verwenden. Für Beckengurte gibt es andere Systeme, die speziell für Kinder bis 25 kg Körpergewicht verwendet werden dürfen.

Was sollte man beim Kauf einer Kindersitzerhöhung beachten?

An erster Stelle steht beim Autofahren mit Kindern die Sicherheit. Daher ist es sehr wichtig, sich vor dem Kauf mit den Sicherheitsvorschriften genau auseinander zu setzten und den optimalen Sitz für das Kind auszuwählen.

Eine Kindersitzpflicht besteht deutschlandweit bis zum vollendeten 12. Lebensjahr oder einer Körpergröße von 1,50 m. Das Gesetzt sagt aus, dass Kinder in einem PKW nur mit einem entsprechenden Kindersitz oder einer Kindersitzerhöhung transportiert werden dürfen. Falls das Kind bereits 13 Jahre alt ist, der Schultergurt aber immer noch nicht ordnungsgemäß sitzt, sollte der Sitz weiterhin verwendet werden.

Des Weiteren ist es wichtig, auf das Prüfsiegel bei der Autositzerhöhung zu achten. Seit dem Jahr 2008 sind nur noch Kindersitze und Sitzerhöhungen mit den Kennzeichen ECE 44-03 und ECE 44-04 zugelassen. Da man im Internet viele Sitze, die den Normen nicht entsprechen, erwerben kann, sollte man darauf besonders achten.

Mutter mit Kind im KindersitzUm zu vermeiden, immer wieder einen neuen Sitz zu erwerben, sollte man sich von Anfang an für ein Modell entscheiden, welches mit einer mitwachsenden, höhenverstellbaren Lehne ausgestattet ist. Ansonsten sind die Kindersitze in diverse Gewichtsklassen eingeteilt.

Zudem sollte man auf die Verarbeitung der verwendeten Materialien achten.

Des Weiteren muss der Sitz stabil und sicher im PKW eingebaut werden können. Zudem müssen die Sicherheitsgurte fest und straff angezogen werden können, damit das Kind bestens geschützt ist. Prinzipiell sollte man die Autositzerhöhung nur auf der Rückbank arretieren, es sei denn, im vorderen Teil des Autos befinden sich keine aktiven Airbags. Der entsprechende Aufbau einer Kindersitzerhöhung läuft im Prinzip immer gleich ab.

Dennoch sollte man sich entweder durch Lesen der Aufbau- bzw. Bedienungsanleitung genau darüber informieren, wie die Kindersitzerhöhung richtig befestigt wird, oder diverse Testberichte und Rezensionen online durchstöbern.

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